Bürgermeisterkandidat Matthias Renschler im Gespräch mit einer Besucherin und einer Bewohnerin der Astor-Pflegestiftung

Vor Kurzem trafen sich unser Bürgermeisterkandidat Matthias Renschler sowie Paula Glogowski, Stadträtin und FDP-Pressesprecherin, mit einer Besucherin und einer Bewohnerin der Astor-Pflegestiftung.

Frau Käte Johanna Elise Schumacher, 78 Jahre alt, erzählte uns, dass die Auswirkungen der Pandemie auf die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums sehr groß gewesen sind. Vor allem im ersten Lockdown litt sie darunter, ihre Familie nicht oder nur selten sehen zu können. In dieser Zeit war sie sehr dankbar für die großartige Pflege und Betreuung im Astor-Stift: „Das Astor-Stift ist mittlerweile zu meinem Zuhause geworden und das liegt vor allem daran, dass die Pflegekräfte sich so fürsorglich um uns kümmern und für eine familiäre Atmosphäre sorgen, in der ich mich sehr wohl fühle.“ Dennoch hofft sie, dass es nicht noch einmal zu so drastischen Ausgangsbeschränkungen und Besuchsregeln kommen wird, denn trotz der großartigen Arbeit aller Mitarbeitenden im Pflegezentrum war die Einsamkeit in dieser schweren Zeit sehr bedrückend. Matthias Renschler war sehr berührt von den Worten von Frau Schuhmacher: „Als Astor-Stiftungsrat begleite ich die Geschehnisse in unserem Pflegezentrum sehr eng und bin stets über die aktuelle Situation informiert. In den letzten Monaten habe ich die Isolation der Bewohnerinnen und Bewohner mit großer Sorge verfolgt – die strengen Schutzmaßnahmen waren selbstverständlich dringend notwendig und nicht vermeidbar. Dennoch bin ich sehr froh, dass durch die Impfungen und die aktuell positive Entwicklung der Pandemie endlich wieder mehr Besuche und Freiheiten möglich sind. Das Wohlergehen unserer Seniorinnen und Senioren liegt mir sehr am Herzen und ich werde mich auch zukünftig für deren Anliegen und Bedürfnisse einsetzten.“

Frau Isolde Glogowski, die dieses Jahr 90 Jahre alt wird, erzählte uns, dass sie bisher noch selbstständig in ihrer Wohnung lebt. Sie ist dankbar, dass sie durch die Unterstützung ihrer Familie noch immer in den eigenen vier Wänden wohnen kann. Vor der Pandemie ist Frau Glogowski jeden Tag zum Mittagessen ins Astor-Stift gekommen und sie hofft, dass dies bald wieder möglich sein wird. Doch die Frage, ob sie einen Platz im Astor-Stift hier in Walldorf bekommt, wenn es irgendwann nötig sein wird, bereitet ihr immer wieder Sorgen. „Ich möchte so gerne hier in Walldorf bleiben, da ich hier meine Familie habe. Wenn ich in ein Pflegezentrum außerhalb Walldorfs ziehen müsste, könnte meine Familie mich nicht so häufig besuchen und ich müsste mich wieder in einer neuen Stadt eingewöhnen“, erzählte sie uns. Matthias Renschler konnte diese Sorgen sehr gut nachvollziehen: „Im Alter möchte man in der Nähe seiner Familie und der gewohnten Umgebung bleiben. Damit möglichst viele Walldorferinnen und Walldorfer die Chance auf einen Platz im Astor-Stift haben, muss endlich die Erweiterung des Pflegezentrums angegangen werden. Außerdem benötigen wir in Walldorf dringend eine Demenzstation und auch eine Tagespflege – beides fehlt hier bisher und ist im aktuellen Gebäude des Pflegezentrums nicht realisierbar, da der nötige Platz einfach fehlt. Ich werde mich daher dafür einsetzen, schnell die Standortfrage für die Erweiterung des Pflegezentrums anzugehen, damit dieses Bauvorhaben zeitnah in die Wege geleitet werden kann. Aber auch das bestehende Astor-Stift muss aus meiner Sicht zwingend weiterentwickelt werden, um den pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren gerecht zu werden.“

Vielen Dank an Käte Johanna Elise Schumacher und Isolde Glogowski für das vertrauensvolle und offene Gespräch!