Matthias Renschler im Gespräch mit Andreas Schuppe, 1. Vorsitzender des Gewerbeverein Walldorf e.V. und Bernhard Gröner, Abteilungsleiter der Werbegemeinschaft Walldorf

Vor Kurzem trafen sich unser Bürgermeisterkandidat Matthias Renschler und Paula Glogowski, Stadträtin und Pressesprecherin, mit Andreas Schuppe, dem 1. Vorsitzenden des Gewerbeverein Walldorf e.V. und mit Bernhard Gröner, dem Abteilungsleiter der Werbegemeinschaft Walldorf, um sich darüber zu unterhalten, wie es den Gewerbetreibenden in Walldorf aktuell geht.

 

Der Gewerbeverein ist eine Zusammenkunft der Handwerker in Walldorf. Er wurde 1999 wieder aufleben gelassen und seither ist Andreas Schuppe dessen 1. Vorsitzender. Zuvor hatte Herr Schuppe bereits einen Handwerkertreff ins Leben gerufen.

Die Werbegemeinschaft Walldorf ist eine Unterabteilung des Gewerbevereins. Ursprünglich war sie unabhängig vom Gewerbeverein, wurde dann allerdings als Unterabteilung in diesen übernommen. Bernhard Gröner ist der Abteilungsleiter der Werbegemeinschaft.

Wir sprachen unter anderem darüber, wie man die Präsenz und das Bewusstsein für die vielfältigen Handwerksberufe und -Betriebe in Walldorf wieder stärken könnte. Matthias Renschler meinte dazu: „Am Ende der Hauptstraße steht unser Handwerksbaum. Ich kann mir gut vorstellen, beispielsweise ein Handwerksfest zu initiieren, bei dem sich die unterschiedlichen Handwerke präsentieren. Bei solchen Veranstaltungen sollte sich aus meiner Sicht auch die Stadt mit einbringen.“

Auch über die aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Handwerksbetriebe sprachen wir. So erzählte Andreas Schuppe: „Zur Zeit haben wir mit extremen Preisschwankungen bei den Materialien zu kämpfen, da es aktuell zu vielen Lieferengpässen kommt. Coronabedingt fehlt einfach das Rohmaterial, welches im Ausland produziert wird. Dadurch fehlen uns die Einnahmen, da wir die Ware nicht geliefert bekommen.“

Matthias Renschler fragte außerdem nach, wie der aktuelle Stand zur Einführung des Stadtguthabens ist. Bernhard Gröner berichtet, dass bereits 20 Akteure zugesagt haben, als Akzeptanzstellen mitzumachen. Er betonte außerdem: „Zur erfolgreichen Einführung dieses digitalen Geschenkgutscheins ist unbedingt eine gute Begleitung der Stadt und ausreichend Werbung für dieses Vorhaben nötig.“ Herr Gröner erzählte des Weiteren, dass die Papiergutscheine sowohl für die Stadtverwaltung als auch für die Gewerbetreibenden einen sehr großen bürokratischen Aufwand bedeuten. Deshalb hofft die Werbegemeinschaft nun auch auf die schnelle und unkomplizierte Einführung des Stadtguthabens.

Zum Schluss unterhielten wir uns noch über Möglichkeiten zur Belebung der Innenstadt. Matthias Renschler machte noch einmal deutlich: „Um die Innenstand zu beleben und attraktiver zu gestalten, werde ich gemeinsam mit den Vereinen, Kirchengemeinden, Gewerbetreibenden, den Familien und den Seniorinnen und Senioren an einem guten Konzert arbeiten, welches die Walldorferinnen und Walldorfer aller Generationen berücksichtigt und auch dem Einzelhandel und der Gastronomie gerecht wird. Wir müssen unbedingt ein Ladensterben in der Innenstadt verhindern und die Aufenthaltsqualität in der Hauptstraße verbessern.“

Vielen Dank an Andreas Schuppe und Bernard Gröner für das offene Gespräch und die zahlreichen wertvollen Anregungen!