Im Gespräch mit Hannelore Blattmann, Ferdinand Hörth, Roland Portner und Jutta Glogowski über das Fröhliche Frühstück, den Walldorfer Mittagstisch und die Ge-nerationenbrücke in Walldorf

Kürzlich trafen sich unser Bürgermeisterkandidat Matthias Renschler sowie Paula Glogowski, Stadträtin und Pressesprecherin, mit Hannelore Blattmann und Ferdinand Hörth von der katholischen Kirchengemeinde sowie Roland Portner von der Generationenbrücke und Jutta Glogowski von der evangelischen Kirchengemeinde, um sich über das Fröhliche Frühstück, den Walldorfer Mittagstisch und die Generationenbrücke in Walldorf zu unterhalten.

Das Fröhliche Frühstück ist eine Initiative der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde sowie der Generationenbrücke in Walldorf. Hannelore Blattmann, Jutta Glogowski und Roland Portner organisieren dieses Frühstück, zu dem einmal im Monat eingeladen wird. Zielgruppe sind vor allem die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in Walldorf.

Die Idee für den  Walldorfer Mittagstisch entstand 2012 auf einem Zukunftskongress der katholischen Seelsorgeeinheit und wurde anschließend als ökumenisches Projekt verwirklicht, welches Hannelore Blattmann und Ferdinand Hörth für die katholische Kirchengemeinde sowie Jutta Glogowski für die evangelische Kirchengemeinde organisieren. Der Gedanke dabei war und ist es, ältere, einsame und bedürftige Menschen bei einem leckeren Mittagessen zusammenzubringen. Hier wird für sie gekocht, sie werden bedient und sie können in geselliger Runde reden und essen. Der Mittagstisch startet immer in der Adventszeit mit einem Adventskaffee, dann findet in der Winterzeit an 6 aufeinanderfolgenden Dienstagen das gemeinsame Mittagessen statt und den Abschluss bildet ein Kaffee im Frühling.

Durch die Coronapandemie bestand leider seit einem Jahr keine Möglichkeit mehr, den Walldorfer Mittagstisch oder das Fröhliche Frühstück stattfinden zu lassen. Sowohl die Besucher und Besucherinnen als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören zu einem großen Teil aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe. Die Hoffnung ist nun, dass durch die Impfungen das Adventskaffee Ende des Jahres wieder stattfinden und auch das Fröhliche Frühstück wieder starten kann. Hannelore Blattmann machte deutlich: „Das Zusammenkommen und das Reden, das fehlt den Älteren jetzt einfach.“ Und Jutta Glogowski ergänzte: „Die Vereinsamung ist aktuell ein großes Thema.“

Frau Blattmann erzählte, das Team sei sehr dankbar, dass viele der Sponsoren des Mittagstischs bereits angekündigt haben, das Projekt auch nach der Pandemie weiter zu unterstützen. Jutta Glogowski sagte dazu: „Ja und auch für die Unterstützung der Stadt sind wir dankbar und wir hoffen, dass diese uns auch in Zukunft zur Seite steht.“

Matthias Renschler versicherte: „Diese Projekte und die große Einsatzbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finde ich bewundernswert – Vielen Dank an Sie alle! Auf jeden Fall werde ich Ihnen bei Ihrer wichtigen Arbeit auch weiterhin den Rücken stärken und hoffe, dass Sie bald wieder starten können!“

Auch die Generationenbrücke konnte durch die Pandemie einen Großteil ihrer großartigen Angebote nicht mehr anbieten. Lediglich ein kontaktloser Einkaufsdienst findet aktuell noch statt. Außerdem wurden im letzten Jahr drei Mal alle Mitglieder der Generationenbrücke angerufen und drei Mal angeschrieben, um den Kontakt zu halten. Roland Portner hatte noch ein wichtiges Anliegen: „Wenn in unserer Stadt relevante Themen besprochen werden, sollten die Seniorinnen und Senioren mehr einbezogen werden.“ Hier stimmte Matthias Renschler voll und ganz zu: „Das sehe ich genauso. Gerade bei städtebaulichen Veränderungen möchte ich die Generationenbrücke und auch andere Vereine stärker mit einbeziehen. So wie bei der Planung eines Spielplatzes die Meinung von Eltern aus Walldorf einbezogen werden müsste, sollte das auch bei relevanten Themen geschehen, die unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger betreffen, wie beispielsweise bei der Frage nach mehr Sitzbänken in der Innenstadt. Hierfür werde ich mich einsetzen.“

Vielen Dank an Hannelore Blattmann, Ferdinand Hörth, Roland Portner und Jutta Glogowski für die vielen tollen Anregungen und vor allem für Ihr großartiges Engagement!