Matthias Renschler im Gespräch mit David Förster, 1. Vorsitzender des Blasorchester Walldorf 1990 e.V.

Vor Kurzem trafen sich unser Bürgermeisterkandidat Matthias Renschler sowie Paula Glogowski, Stadträtin und Pressesprecherin, mit David Förster, dem 1. Vorsitzenden des Blasorchester Walldorf 1990 e.V., zu einem Spaziergang, um über die aktuelle Situation des Vereins und das Vereinsleben in Walldorf insgesamt zu sprechen.

Das Blasorchester wurde 1990 als Musikzug gegründet und etwa 15 Jahre später erhielt der Verein dann seinen heutigen Namen als Blasorchester. Der Verein hat sowohl ein Jugend- als auch ein Hauptorchester.

Coronabedingt haben schon lange keine Proben mehr stattgefunden. Auch das Anfang 2020 neu ins Leben gerufene Projekt der „Musikwichtel“ musste mittlerweile vorerst auf Eis gelegt werden. Der Andrang auf diesen Kurs für Kleinkinder, für den extra eine Musiklehrerin hinzugezogen wurde, war zuvor sehr groß gewesen. „Der Bedarf und die Nachfrage nach musikalischer Früherziehung ist groß und wir hoffen, dass wir dieses Projekt bald weiterführen können“, erzählte Herr Förster.

David Förster berichtete uns, dass die finanzielle Lage des Vereins in der Pandemie nicht einfach ist. Auch wenn die Proberäume städtisch sind und die Miete zum Teil ausgesetzt wurde, fehlen aktuell alle Einnahmen, die sonst durch Veranstaltungen erzielt werden. Der Verein war dankbar über die Corona-Vereinshilfe der Stadt Walldorf. Allerdings bemerkte Herr Förster an, dass es während der Pandemie immer wieder schwierig war, bei Fragen zu den Coronaverordnungen die richtige Anlaufstelle im Rathaus zu finden. Matthias Renschler sagte hierzu: „Ich möchte eine Art ‚Kümmererstelle‘ für Vereine im Rathaus einrichten, damit über die Belegung von Hallen und Räumlichkeiten hinaus ein Ansprechpartner oder eine Ansprechpartnerin in der Stadtverwaltung da ist, an die sich die Vereine mit all ihren Fragen, Sorgen und Anregungen wenden können. So eine Stelle wäre auch und gerade in Zeiten der Pandemie sehr hilfreich gewesen.“

Außerdem sprachen wir über die Situation der Proberäume des Blasorchesters in der Astoria Halle. Herr Förster erklärte uns, dass der Verein keinen festen Proberaum hat, sondern dieser Raum auch von anderen Vereinen genutzt wird. Deshalb muss nach den Proben immer alles weggeräumt und verstaut werden. Außerdem erzählte David Förster, dass der Verein mit dem Platzproblem zu kämpfen hat. Viele Materialien des Orchesters sind auf unzählige Haushalte und Garagen der Mitglieder verteilt. Dies führte uns zum Gespräch über die Idee von Matthias Renschler ein „Haus der Vereine“ zu einzurichten. Matthias Renschler machte deutlich: „Ich werde mich auf jeden Fall für die Einrichtung eines Vereinshauses stark machen. Hierfür möchte ich alle Vereine an einen Tisch holen um genau herauszufinden, welche Bedürfnisse die jeweiligen Vereine haben, was sie wollen und brauchen.“

Vielen Dank an David Förster für den schönen Spaziergang und den offenen Austausch!