Matthias Renschler im Gespräch mit dem FC-Astoria Walldorf e.V.

Kürzlich trafen sich unser Bürgermeisterkandidat Matthias Renschler sowie Stadträtin und Pressesprecherin Paula Glogowski mit dem 1. Vorsitzenden des FC-Astoria Walldorf e.V., Willi Kempf, sowie dem Jugendvorstand, Reiner Philipp, und dem Geschäftsführer der Verwaltung, Jochen Holzwarth, um sich über die Situation des Fußballvereines in der aktuellen Zeit zu informieren.

Der FC-Astoria Walldorf e.V. trainiert Fußball vom Kinder- und Jugendalter bis hin zu den Aktiven Mannschaften. Zu den 1300 Mitgliedern zählen aktuell 550 aktive Jugendspieler und -spielerinnen in Walldorf. Die Ganztagsschulen haben die Organisation rund um die Trainings in den letzten Jahren allerdings erschwert – das Zeitfenster nach der Schule ab 16:30 Uhr ist eng und oft fällt es schwer, alle Mannschaften unterzubringen. Und der Verein wächst stetig – „Noch in diesem Jahr wird unser Verein Leistungsnachwuchszentrum vom DFB“, berichtete uns Willi Kempf.

Auch über den Umgang mit der Pandemie sprachen wir. Aktuell findet nur bei der 1. Aktiven Mannschaft das Training statt und es werden strenge Hygieneregeln eingehalten: Alle Beteiligten werden zwei Mal pro Woche getestet.

Bald darf hoffentlich auch wieder im Kinder- und Jugendbereich trainiert werden. Seit November sind alle Trainings für diese Altersgruppen ausgesetzte. Es gab zwar als Alternative Online-Formate, doch die Resonanz hierauf nahm stetig ab – verständlicherweise, denn die Kinder und Jugendlichen verbringen durch Fernunterricht bereits viel Zeit vor den Bildschirmen und ein Onlinetraining kann die Bewegung und das Mannschaftsgefühl auf dem Feld nicht ersetzen.

Auch über die Wünsche des Vereins für die Neubesetzung des Bürgermeisteramtes sprachen wir. Willi Kempf machte deutlich „Wir wollen jemanden in Walldorf als Bürgermeister, der ein deutliches Interesse und vor allem einen Bezug zu den Vereinen und dem Sport in Walldorf hat.“ Matthias Renschler kann dieser Anforderung ein einen Bürgermeister nur zustimmen: „Auch ich finde es sehr wichtig, dass der Bürgermeister weiß, wo die Chancen und auch die Herausforderungen unserer Stadt liegen, dass er die Vereine kennt und sich für diese einsetzt. Ich selbst bin ein absoluter Vereinsmensch und bin seit vielen Jahren in Walldorfer Vereinen aktiv – das Vereinsleben in Walldorf liegt mir daher sehr am Herzen.“

Willi Kempf regte zudem an, die Vereine in Walldorf für Ihre wichtige Arbeit und den Zusammenhalt in Walldorf stärker zu würdigen. Matthias Renschler stimmte zu und sagte: „In vielen Gemeinden werden an Festen wie der Kerwe Essensgutscheine an die Vereine als Anerkennung für ihre wertvolle Arbeit verteilt. Früher wurde das auch in Walldorf gemacht und ich werde mich dafür einsetzten, das wieder einzuführen. Aber damit sollte die Wertschätzung nicht am Ende sein – durch eine konkrete Anlaufstelle für Vereine im Rathaus und auch die Konzeption eines „Hauses der Vereine“ möchte ich auf die Bedürfnisse der Vereine in Walldorf eingehen und die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit das lebendige Vereinsleben in Walldorf erhalten bleibt.“

Vielen Dank an Willi Kempf, Reiner Philipp und Jochen Holzwarth für das offene Gespräch, die Anregungen und den guten Austausch!