Matthias Renschler im Gespräch mit dem Verein der Hundefreunde Walldorf e.V. (VdH)

Neulich war unser Bürgermeisterkandidat Matthias Renschler zusammen mit Paula Glogowski, Stadträtin und Pressesprecherin, zu Besuch beim Verein der Hundefreunde Walldorf e.V., um sich über den Verein, das Hundetraining und die Situation während der Pandemie zu informieren.

Wir trafen uns auf dem sehr schönen und gepflegten Gelände des Vereins. Am Eingang konnten wir den kleinen Teich mit Fischen bewundern und das neue Gebäude mit Toiletten- und Büroräumen.

Aktuell hat der Verein gut 200 Mitglieder, doch leider konnte in der Pandemie nur sehr eingeschränkt und zum Teil sogar gar kein Training angeboten werden. Die sich immer wieder verändernden Vorgaben erschweren dabei eine konkrete Planung.

Herr Weißbrodt, der 1. Vorsitzende des Vereins, berichtete uns, dass sich viele Leute während der Pandemie Hunde angeschafft haben und dadurch ein erhöhter Trainingsbedarf entstanden ist. „Ziel unserer Trainings ist es, dass die Hunde lernen zu gehorchen und sich im Alltag, also beispielsweise im Straßenverkehr oder beim Restaurantbesuch, benehmen können“, erzählte uns Herr Weißbrodt.

Herr Sommer, der 2. Vorsitzende des Vereins, berichtete weiter, dass der Verein nicht auf einzelne Rassen spezialisiert ist, sondern alle Hunde willkommen sind. „Zusätzlich zum normalen Training bieten wir auch Kurse für ‚Zirkushunde‘ an, in denen wir den Hunden Tricks beibringen und sie über Hindernisse laufen lassen“, erzählt er uns.

2018 hat der Verein sein 70-jähriges Bestehen gefeiert. Doch leider hat die Pandemie den Verein stark belastet und es konnten im vergangenen Jahr weniger Einnahmen erzielt werden. Außerdem ist es für die Mitglieder sehr traurig, dass keine geselligen Treffen möglich sind – gerade der „Stammtisch VdH-Walldorf“, der einer der größten und ältesten Vereinsstammtische in Walldorf ist, vermisst das gesellige Beisammensein.

Matthias Renschler meinte dazu: „Als Vereinsmensch ist es mir sehr wichtig, die Vereinskultur in Walldorf zu stärken und ein Vereinssterben zu verhindern. Daher setze ich mich dafür ein, dass die Vereine gerade nach der Pandemie von der Stadt gezielt unterstützt werden! Außerdem werde ich mich für die Einrichtung einer Kümmererstelle für Vereine im Rathaus starkmachen, damit unsere Vereine bei Problemen, Fragen und Anregungen eine direkte Anlaufstelle haben.“

Vielen Dank an den Verein der Hundefreunde Walldorf e.V. für das Treffen und den Rundgang über das Gelände des Vereins trotz Regen und Wind!