Matthias Renschler im Gespräch mit dem VfR Walldorf 1996 e.V.

Unser Bürgermeisterkandidat Matthias Renschler hat sich zusammen mit Paula Glogowski, Stadträtin und Pressesprecherin, mit Bernd Mayer, dem 1. Vorsitzenden des VfR Walldorf 1996 e.V. und Tim Müller, Beisitzer, Spieler und Kassenprüfer im Verein, getroffen.

Der VfR ist vor 25 Jahren gegründet worden und hat aktuell rund 350 Mitglieder. Der VfR bietet all denjenigen, die nach ihrer Jugendzeit weiter aktiv Fußball spielen wollen, die Möglichkeit, das hier im Verein zu tun. Beim VfR spielen überwiegend Walldorfer und nur vereinzelt auch Auswärtige.

Während der Pandemie war der Spiel- und Trainingsbetrieb lange Zeit ausgesetzt, doch nun kann endlich wieder trainiert werden. „Wir können jetzt wieder viele freudige Gesichter sehen, weil endlich wieder trainiert wird“, erzählte uns Herr Mayer. Doch er berichtete auch: „Aktuell ist nach dem Training noch kein gemeinschaftliches Beisammensein erlaubt. Uns allen fehlt das Gemeinschaftserlebnis, der Austausch und das gesellige Zusammensein – wir hoffen, sehr, dass auch das jetzt Stück für Stück wieder möglich sein wird.“

Sich als Verein aktuell zu finanzieren, ist schwer, vor allem weil die Einnahmen, die sonst an der Kerwe oder beim jährlichen Maifest erzielt werden, ausgefallen sind. Bernd Mayer sagte uns: „Wir hoffen sehr, dass bald wieder mehr Festivitäten möglich sind, damit wir Einnahmen erzielen können, um den Verein am Laufen zu halten.“ Darauf antwortete Matthias Renschler: „Aus meiner Sicht muss die Stadt den Vereinen, sobald das pandemiebedingt wieder möglich ist, unbedingt unter die Arme greifen und bei der Ausrichtung von vereinsübergreifenden Festen unterstützen. Auch auf lange Sicht werde ich mich für die Einführung eines jährlichen ‚Tag der Vereine‘ in Walldorf einsetzen.“

Tim Müller sagte uns: „Zum Ehrenamt gehört immer ein gewisser Idealismus, damit man seine Zeit hier investiert. Heutzutage ist es nicht mehr so einfach, Leute zu finden, die sich ehrenamtlich in Vereinen engagieren wollen.“ Matthias Renschler meinte dazu: „Das Ehrenamt in unseren Vereinen ist eine sehr wichtige Säule unseres Zusammenhalts in Walldorf. Daher liegt mir die Unterstützung der Vereine und aller Ehrenamtlichen sehr am Herzen. Anerkennung und Wertschätzung sollte man aus meiner Sicht nicht nur in Form von Ehrungen und Auszeichnung erweisen, sondern auch durch eine gute Unterstützung durch die Stadt, durch das Abbauen von Hürden und die Vereinfachung der Arbeit in den Vereinen. Deshalb werde ich mich für die Einrichtung einer ‚Kümmererstelle‘ für Vereine im Rathaus einsetzen. Ich sichere den Vereinen in Walldorf – wie bisher auch – meinen vollen Rückhalt zu!“

Vielen Dank an Bernd Mayer und Tim Müller für den guten Austausch und die wertvollen Hinweise!