Matthias Renschler im Gespräch mit der EGJ-Walldorf

Unser Bürgermeisterkandidat Matthias Renschler hat sich mit der Evangelischen-Gemeindejugend (EGJ) in Walldorf getroffen, um über die Jugendarbeit sowie die Auswirkungen der Pandemie zu sprechen und sich den Fragen der Jugendlichen zu stellen.

Seine Vorstellung hielt Matthias Renschler bewusst kurz und sagte: „Mich interessiert viel mehr, was Ihr von mir wissen wollt, welche Anregungen Ihr habt und was Euch beschäftigt! Die Jugendthemen werden leider noch zu häufig vernachlässigt – das möchte ich gerne ändern. Daher ist es mir besonders wichtig, ein offenes Ohr für Euch und Eure Anliegen zu haben!“

In dem Gespräch ging es unter anderem um Möglichkeiten, wie man mehr Plätze und Räume für Jugendliche in Walldorf schaffen kann. Matthias Renschler meinte: „Ich möchte den Jugendlichen nicht einfach nur etwas vorsetzen, sondern gemeinsam mit den Jugendlichen Projektideen entwickeln. Der Jugendgemeinderat konnte sich in Walldorf leider nicht halten. Vielleicht müssen wir neue Konzepte entwickeln, wie die Anliegen der Jugend mehr Gehör finden. Ich denke hierfür an einen regelmäßigen Runden-Tisch, bei dem alle interessierten Jugendlichen ihre Ideen einbringen können. Wichtig ist es mir auch, diese Ideen nicht nur zu sammeln, damit sie dann in irgendeiner Schublade verschwinden. Wo immer es möglich ist, sollten die Vorschläge der Jugendlichen auch angegangen und umgesetzt werden!“

Die EGJler und EGJlerinnen erzählte außerdem, dass es ihnen Sorgen bereitet, ob und wie viele der Jugendlichen jetzt nach dem langen Aussetzen der Gruppenstunden wieder zurück zur EGJ kommen werden. Während des Lockdowns hat die EGJ durch online Formate weiter den Kontakt gehalten – doch die Lust, sich nur vor dem PC zu treffen, nahm nach und nach ab. Matthias Renschler meinte dazu: „Die Angst vor leeren Jahrgängen ist aktuell in vielen Vereinen groß. Ein Jahr ist in der Jugendarbeit quasi nichts möglich gewesen und die Befürchtung ist da, dass der Kontakt zu einigen Jugendlichen abgebrochen ist. Ich setze mich dafür ein, dass wir die Vereine und auch die kirchlichen Jugendgruppen dabei unterstützen, diese Lücke nun wieder aufzufüllen! Wenn Ihr Möglichkeiten seht, wie die Stadt Euch dabei unterstützen kann, habe ich immer ein offenes Ohr für Euch.“

Wir sprachen an dem Abend auch noch über den ÖPNV in Walldorf und einige weitere Themen. Vielen Dank für das offene Gespräch, Eure Ideen und den Austausch!