Matthias Renschler im Gespräch mit der KJG-Walldorf

Unser Bürgermeisterkandidat Matthias Renschler hat sich zusammen mit Paula Glogowski, Stadträtin und Pressesprecherin, mit der KJG-Walldorf getroffen. Im Garten des Kindergarten St. Peter stellte Matthias Renschler sich vor und die Jugendlichen stellten ihm ihre zahlreichen spannenden Fragen.

Marleen fragte: „Wo soll denn das neue Feuerwehrhaus gebaut werden?“ Matthias Renschler erklärte: „Der Standortbeschluss für das neue Feuerwehrhaus wurde vom Gemeinderat getroffen. Es soll im 3. Bauabschnitt Walldorf Süd entstehen. Mir ist es sehr wichtig, den Beschluss des Gemeinderats jetzt endlich umzusetzen und mit der Planung zu beginnen. Der Standort des alten Feuerwehrhauses ist nämlich entscheidend für viele weitere wichtige Projekte – dort könnte das von mir vorgeschlagene ‚Haus der Vereine‘ entstehen und gegenüber auf dem Gelände, auf dem gerade die Interimshalle entsteht, würde dann Platz beispielsweise für die Erweiterung des Astor-Stifts mit Demenzstation und Tagespflege entstehen. Mir ist die zügige Planung des neuen Feuerwehrhauses daher wirklich wichtig und ich werde das sobald wie möglich angehen!“

Manuel erkundigte sich: „Was wollen Sie für mehr Nachhaltigkeit in Walldorf konkret tun?“ Hierzu sagte Matthias Renschler: „Walldorf hat die finanziellen Mittel, um viel mehr als bisher für den Umwelt- und Naturschutz sowie für mehr Nachhaltigkeit insgesamt in unserer Stadt zu tun. Konkrete Projekte, die ich zeitnah angehen werde, sind die fachgerechte Aufforstung der Kommunalwälder in Zusammenarbeit mit dem Forst sowie die Renaturierung des Hardtbach, der aktuell eher einem Kanal als einem Bach ähnlich sieht. Doch es gibt noch sehr viel mehr zu tun: Ich werde mich dafür einsetzen, die Infrastruktur für E-Mobiliät zu fördern. Hierfür brauchen wir mehr öffentliche Ladesäulen in Walldorf und müssen auch die Anschaffung privater Wallboxen weiter fördern. Außerdem werde ich mich nachdrücklich für die Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit unserer Stadt einsetzen. Dafür ist aktuell unter anderem ein Radwegekonzept geplant. Den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken ist für mich eine Selbstverständlichkeit und hier müssen wir alle zusammen mit anpacken! Um mit gutem Beispiel voranzugehen, habe ich auch meinen gesamten Wahlkampf nachhaltig aufgebaut – sowohl thematisch liegt ein großer Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit als auch habe ich bei allen Wahlkampfprodukten stets auf deren Nachhaltigkeit großen Wert gelegt, zum Beispiel bei den Bienenwiesenmischungen.“

Eine weitere Frage, welche die Jugendlichen sehr interessierte, war, was Matthias Renschler für die Jugend in Walldorf tun möchte und wo er mehr Möglichkeiten zum Treffen und auch zum Feiern schaffen will. Matthias Renschler sagte hierzu: „‚Die Jugend‘ in Walldorf gibt es ja nicht, sondern es gibt sehr viele unterschiedliche Gruppen mit verschiedenen Bedürfnissen und Wünschen. Mir ist es daher wichtig, mit den verschiedenen Jugendgruppen ins Gespräch zu kommen, am besten an einem regelmäßigen runden Tisch, um zu erfahren, was die Jugendlichen in Walldorf wollen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass mehr Plätze zum Abhängen und auch zum Feiern geschaffen werden, denn die Jugendlichen dürfen nicht immer pauschal als ‚Krach-Macher’ abgestempelt werden – wir waren alle mal jung und wollten uns treffen! Die konkrete Gestaltung und Auswahl der passenden Orte würde ich gerne den Jugendlichen überlassen und sie dann bei Ihren Ideen begleiten und unterstützen. Zum Teil ist es sicherlich auch sinnvoll, bei bereits bestehenden Plätzen wie dem Steinkreis an der Bundesstraße Überdachungen anzubringen, um den Aufenthalt dort zu verbessern. Eines ist mir ganz wichtig: Die Ideen der Jugendlichen sollen nicht nur angehört und dann vergessen, sondern unbedingt ernstgenommen und wo immer möglich auch umgesetzt werden – Hierfür werde ich mich einsetzen!“

Zum Schluss erzählten die KJGler und KJGlerinnen noch, dass sich sehr froh sind, endlich wieder Gruppenstunden machen zu dürfen – wenn auch aktuell noch mit Maske und Kontakterfassung. Während der Pandemie haben die Gruppenleiter und -leiterinnen stets Kontakt zu den Kindern gehalten und auch online Gruppenstunden durchgeführt – doch gerade bei den Jüngeren war das nicht so einfach. Jetzt kann man sich endlich wieder in den Gruppenräumen treffen und die Hoffnung ist groß, dass auch das KJG-Zeltlager wieder stattfinden kann – denn das ist für die KJG immer das Highlight des Jahres! Übrigens: Für das Zeltlager 2021 sind noch Plätze frei! Alle Infos dazu und die Anmeldung finden Sie auf der Homepage der KJG-Walldorf unter https://kjg-walldorf.de/pages/zeltlager/zeltlager-2021.php.

Matthias Renschler sagte zum Abschluss: „Ich finde es klasse, dass Ihr so eine eingeschworene Gruppe seid, die zusammenhält und in Walldorf einen ganz wichtigen Beitrag im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit leistet! Vielen Dank Euch allen!“

 

Ein herzliches Dankeschön an alle für das lebendige Treffen und die vielen spannenden Fragen!