Matthias Renschler im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Theodor-Heuss Realschule Walldorf

Unser Bürgermeisterkandidat Matthias Renschler hat sich zusammen mit Paula Glogowski, Stadträtin und Pressesprecherin der FDP-Walldorf, mit dem Schüler Ben-Luca Weißmann und der Schülerin Kyra Römer getroffen.

Eines der Hauptthemen des Gesprächs war der Stand der Digitalisierung am Schulzentrum in Walldorf. Ben Luca Weißmann sagte uns: „Aus meiner Sicht ist es nötig, dass die Lehrerinnen und Lehrer im Bereich der Digitalisierung besser geschult werden, da es im Unterricht oft noch zu technischen Problemen und Überforderung kommt. Einfach nur allen Schülerinnen und Schülern ein iPad geben, ist so, als würde man ein Haus ohne Dach bauen. Man muss doch auch wissen, wie man damit dann richtig arbeitet.“ Matthias Renschler meinte dazu: „Da stimme ich absolut zu. Es ist nicht ausreichend, die Schulen einfach nur flächendeckend mit iPads zu versorgen. Damit diese auch adäquat genutzt werden können, müssen Schulungen für das Lehrpersonale und gegebenenfalls auch für die Schülerinnen und Schüler angeboten werden.

Kyra berichtete weiter: „Auch die Hardware an unserer Schule müsste noch verbessert werden. Die Whiteboards stürzen regelmäßig ab, die Beamer funktionieren oft nicht und auch das WLAN ist sehr schlecht und schnell überlastet.“ Matthias Renschler sagte dazu: „Diese Probleme müssen unbedingt zeitnah angegangen werden. Wenn das WLAN schon jetzt überlastet ist, wird es ein großes Problem, wenn das ganze Schulzentrum nach den Sommerferien mit iPads arbeitet – hier muss das WLAN-Netz dringend ausgebaut werden!“

Kyra und Ben-Luca erzählten uns außerdem noch, dass sie es sehr schade finden, bei kommunalen Entscheidungen als Schülerinnen und Schüler so wenig mit einbezogen zu werden. Kyra sagte uns: „Wir werden zwar manchmal bei Entscheidungsfragen angehört, aber ich habe das Gefühl, dass es dann oft gar nicht wirklich interessiert, was wir zu sagen haben und unsere Stimmen wenig Gewicht haben.“ Ben-Luca ergänzte: „Wir haben quasi kein Mitbestimmungsrecht bei Entscheidungen, die unsere Schule betreffen, dabei sind wir es doch, die sich hier wohlfühlen sollen, damit wir hier gut lernen können und uns entwickeln.“ Matthias Renschler stimmte voll und ganz zu: „Ich finde es wirklich schade, dass die Schülerinnen und Schüler so wenig bei Entscheidungsprozessen mit einbezogen werden. Gerade an unseren drei weiterführenden Schulen in Walldorf sollte die Meinung der Schülerinnen und Schüler viel stärker gewichtet werden. Ich werde mich daher dafür einsetzten, dass die Verwaltungsspitze der Stadt Walldorf sich mindestens einmal im Jahr zu einem gemeinsamen Austausch mit den Schülervertretungen aller drei weiterführenden Schulen in Walldorf trifft. Wenn Entscheidungen getroffen werden, welche die Schulen betreffen, sollten nicht nur die Eltern, sondern ebenso die Schülerinnen und Schüler einbezogen werden. So kann außerdem sowohl die Kooperation der Schülerinnen und Schüler mit der Verwaltung als auch der Kontakt der Schulen untereinander verbessert und intensiviert werden.“

Vielen Dank an Ben-Luca und Kyra für das sehr offene Gespräch und die vielen Anregungen!