Matthias Renschler im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Walldorf

Unser Bürgermeisterkandidat hat sich zusammen mit Paula Glogowski, Stadträtin und Pressesprecherin der FDP-Walldorf, mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Walldorf getroffen. Mit dabei war auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg (MdB), der im Bundestag als Abgeordneter unter anderem Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung ist sowie Sprecher für Studium, berufliche Bildung und lebenslanges Lernen ist.

Finn Kunstmann, Emilia Sauter und Sophia Merdan erzählten uns vom Schulalltag unter Pandemiebedingungen. Dabei berichteten sie, dass die Qualität des online Unterrichts sehr unterschiedlich war. Emilia sagte: „Es war viel Eigenmotivation nötig, um in den Wochen zu Hause ohne fest geregelten Stundenplan am Unterrichtsstoff dranzubleiben. Viele haben in dieser Zeit abgeschaltet und den Anschluss verloren – es wird jetzt sicherlich nicht einfach, den Übergang zurück zu einem ‚normalen‘ Schultag zu schaffen.“ Matthias Renschler konnte das gut nachvollziehen: „Ich habe selbst zwei Schulkinder, Julia 15 und Jonas 12, denen der online Unterricht zu schaffen gemacht hat. Allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern zolle ich großen Respekt dafür, wie gut ihr alle diese Situation gemeistert habt! All diejenigen, die Schwierigkeiten hatten, den Anschluss an den Unterrichtsstoff zu behalten, brauchen jetzt adäquate Unterstützung. Die Stadt als Schulträgerin muss in enger Absprache mit den Schulleitungen und auch den Schülerinnen und Schülern über Konzepte nachdenken, wie schnell und unbürokratisch geholfen werden kann. Hier werde ich mich für einen guten Austausch und zeitnahe Lösungen einsetzten.“

Außerdem sprachen wir auch über die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder vor dem Schulgelände. Finn berichtete uns: „Es sind nicht für alle Fahrräder ausreichend Ständer vorhanden. Außerdem ist die Überdachung schon sehr in die Jahre gekommen und nicht alle Fahrradständer sind überdacht. Oft kommt es dazu, dass Fahrräder umfallen, weil kein Platz mehr bei den Ständern da ist – dabei gehen die Räder manchmal kaputt. Diese Situation finden wir als Schülerinnen und Schüler sehr ungut.“ Matthias Renschler meinte dazu: „Hier sehe ich dringenden Verbesserungs- und Modernisierungsbedarf. Es müssen ausreichend Fahrradständer für alle Räder zur Verfügung stehen und auch die sehr in die Jahre gekommene Überdachung sollte erneuert werden. Wenn wir das große Aufkommen der Elterntaxis reduzieren wollen, müssen wir auch für gute Bedingungen für Fahrradfahrer und -fahrerinnen sorgen.“

Zum Schluss erzählten uns die Drei, dass sie es schade finden, selten in kommunale Entscheidungen einbezogen zu werden, die direkte Auswirkungen auf ihren Schulalltag haben. Sophia meinte dazu: „Wir würden gerne ebenso wie die Elternvertretungen auch bei Entscheidungen mit einbezogen werden, die unsere Schule und unseren Schulalltag betreffen.“ Finn ergänzte: „An unserer Schule gibt es sehr engagierte Schülerinnen und Schüler und wir würden uns sehr darüber freuen, wenn wir als Gesprächspartner ernst genommen werden würden.“ Dieses Anliegen unterstützt Matthias Renschler voll und ganz: „Die Elternvertretungen werden bei Entscheidungen, welche die Schulen betreffen, mit einbezogen – sei es beim Schulessen, Umbaumaßnahmen und vielen weiteren Themen. Das ist auch richtig so, doch es ist falsch anzunehmen, dass die Elternmeinungen mit den Meinungen der Schülerinnen und Schüler immer übereinstimmen. Gerade an unseren drei weiterführenden Schulen in Walldorf finde ich es extrem wichtig, die Schülerinnen und Schüler stärker mit einzubeziehen, daher werde ich mich für einen engeren Austausch einsetzten!“

Vielen Dank an Finn, Emilia und Sophia für das sehr lebendige Gespräch und Eure wichtigen Anregungen!